Die Story um die blutjunge Geisha Cio-Cio-San, die den Liebes- und Eheversprechungen des leichtfertigen amerikanischen Leutnants Pinkerton Glauben schenkt und damit ihr Leben zerstört, ist durchaus kitschverdächtig, birgt aber einen so tiefen menschlichen Kern, dass sie für Puccinis Operntypus eine ideale Vorlage war.
Die Inszenierung der Oper von Kerstin Maria Pöhler unter der musikalischen Leitung von Johannes Fritzsch ist noch bis zum 24. Juli am Staatstheater Nürnberg zu sehen.



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