Weitere Sturmschäden beschäftigen Feuerwehr

Nürnberg, 20.01.2006 – Im Verlauf des Tages wurden noch 20 Sturmschaden-
einsätze von den Hilfskräften bewältigt.

Auch die Freiwillige Feuerwehr war wieder im Einsatz. In der Etzlwanger Straße musste
der Löschzug Laufamholz der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg einen sturmgeschädigten
Baum fällen.

Ein „Höhepunkt“ im wahrsten Sinn des Wortes war dabei das Ersuchen um überörtliche
Hilfe das die Feuerwehr Nürnberg am Samstag Nachmittag aus Neumarkt in der Oberpfalz
erreichte. An einem 35 Meter hohen Kamin des Klinikums Neumarkt drohte ein ca.
4 x 3 Meter großes Blechteil in ca. 33 Meter Höhe abzustürzen. Mit den üblichen
Drehleitern der Feuerwehr erreicht man jedoch nur Höhen von 23 Meter.
Zur Unterstützung der Neumarkter Feuerwehrkollegen wurde deshalb der 50 Tonnen
Feuerwehrkran und ein „Hamburger Korb“ entsendet. Der „Hamburger Korb“ dient als
Rettungs- und Arbeitskorb und kann mit dem Feuerwehrkran bis in 40 Meter Höhe
gehoben werden. Mit diesem Gerät gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr
Nürnberg gemeinsam mit den Neumarkter Kollegen die Gefahr zu beseitigen.
Die Einsatzkräfte wurden bei diesem riskanten Einsatz durch die Nürnberger Höhen-
rettungsgruppe unterstützt.

Um 23:30 wurde es im Burgviertel munter. Der Brandmelder im Fünfeckturm
der Burg rief zwei Löschzüge zur Einsatzstelle. In diesem Fall hatte jedoch nur
Disconebel den Alarm ausgelöst.

Am frühen Sonntag morgen gegen 02:00 Uhr meldeten Anwohner in der Lobsinger-
straße ein Feuer im Hinterhof eines großen Wohnhauses. Der wenige Minuten später
eintreffende Löschzug der Feuerwache 1 konnte gerade noch ein Übergreifen der
Flammen auf den Keller und den Eingangsbereich verhindern. Wie sich im Verlauf
der Brandbekämpfung herausstelle, handelte es sich bei dem Brandgut um eine
große fahrbare Papiertonne und Recyclingmaterial.

Bericht: Pressestelle BF Nürnberg